Tour de Medizininformatik

Etappe 4 Zürich – Trasadingen, SH

Obwohl heute nicht so viele Höhenmeter erklommen werden mussten, wie am Dienstag, empfand Joshua den heutigen Tag als die schwierigste Etappe bis jetzt. Die erschwerenden Faktoren waren vor allem, dass es den ganzen Tag immer wieder geregnet hat, er viel Gegenwind hatte und die Kilometer in den Beinen spürte. Immerhin hat er bis und mit Mittwoch schon 600 km auf dem Velo hinterlegt!

Auf dem Interview-Programm von heute war Jonathan Drewlow, der ältere Bruder von Joshua, der zur Zeit bei der Spital Thurgau AG als Medizininformatiker arbeitet. Natürlich hat sich Joshua sehr auf das Interview mit seinem Bruder gefreut, da er ihn wegen der Distanz nicht all zu oft sieht. Er war sehr erfreut, dass sich Jonathan im Vorfeld schon so gut auf das Interview vorbereitet hat. Während dem Interview konnte Jonathan viele gute Gedanken mit ihm teilen. Ein Gedanke, der mit Joshua geblieben ist, war: „Der Medizininformatiker ist wie ein Vermittler zwischen der medizinischen Welt im Spital und der Informatik.“

Auf dem Weg nach Trasadingen, SH musste Joshua noch einen Umweg über Rorschach machen, damit er heute auf die geplanten 200 km kam. In Rorschach machte er eine Mittagspause, um einen grossen Teller mit Spaghetti zu verdrücken. (Normalerweise hat Joshua am Mittag nie eine grosse Pause gemacht, sondern seine Sandwich auf dem Velo gegessen… das hatte aber diesmal nicht gereicht). Auf dem Weg von Rorschach nach Trasadingen musste Joshua mehrere Pausen einlegen. Einerseits wegen dem Regen, andererseits wegen der Müdigkeit, die Joshua heute zu schaffen machte.

Da ich die Übernachtungen für Joshuas Tour-de-Medizininformatik organisiert hatte, wusste ich, dass heute eine besondere Übernachtung anstand: Rüedis Übernachtungen im WeinFassHotel. Wir trinken zwar beide keinen Alkohol, aber ich fand die Idee trotzdem toll, in einem Fass zu übernachten, also habe ich Joshua in Trasadingen getroffen.

Wir haben den Abend zusammen verbracht, das war sehr schön, da wir uns doch schon vier Tage lang nicht mehr gesehen hatten und in der Zwischenzeit schon viel geschehen ist. Ich konnte Joshua bei den Vorbereitungen für morgen helfen, wir haben zusammen in einem italienischen Restaurant Znacht gegessen und dann im Doppelbett im Fass übernachtet. Wir wollen an dieser Stelle Rüedis Übernachtungen auf jeden Fall empfehlen! Das Zimmer war kuschellig und sauber, draussen gab es einen schönen Garten und einen Spielplatz und wir konnten am Morgen schon extra früh Frühstücken, da Joshua schon um 06:00 losfahren wollte. Ausserdem hatten die Gastgeber Monika und Andreas ein riesengrosses Herz für den Studenten-Velofahrer und seine schwangere Frau. 😉
So herzlich wurden wir selten beherbergt, vielen Dank!

Das war eine perfekte Erholung für die letzte Nacht bevor der letzten Etappe der Tour-de-Medizininformatik!

Video der Highlights 🙂

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